Wie Social Media das Gesundheitswissen junger Menschen prägt - Grafik: TikTok als Ratgeber
Grafik - © Vivida BKK-Krankenkasse

Wie Social Media das Gesundheitswissen junger Menschen prägt

2/3 der jungen Menschen lassen sich auf Instagram, TikTok und Co. von Inhalten zu Ernährung, Fitness u Gesundheit inspirieren. Zusätzlich wünschen sie sich in der Schule mehr Informationen
zu Prävention und Vorsorge.

Auszüge aus der Pressemitteilung:

Skyr, Pilates und Co.: Warum Trends Orientierung brauchen

Besonders beliebt bei den jungen Erwachsenen sind Ernährungsthemen. Wie die Studie zeigt, informieren
sich knapp die Hälfte der jungen Menschen in d sozialen Netzwerken über gesunde Ernährung. 43 Prozent schauen sich Fitnessübungen u Workouts an. Knapp ein Drittel sucht nach Tipps zu Achtsamkeit und men-
taler Gesundheit. Etwa ein Viertel der Befragten informiert sich über besseren Schlaf, Abnehmen und den Umgang mit Stress. Nur jeder fünfte gibt an, Social Media gar nicht für diese Themen zu nutzen.

„Über die sozialen Medien informieren sich junge Menschen selbstständig über Themen wie Ernährung, Fitness oder mentale Gesundheit. Das ist grundsätzlich positiv. Aber im Netz konkurrieren Trends, Werbebotschaften und persönliche Erfahrungsberichte mitein-
ander. Ohne verlässliche Orientierung fällt es schwer, Inhalte richtig einzuordnen, zu be-
werten und Falschinformationen zu erkennen.“
Sina Knöpfle, Gesundheitsexpertin bei der vivida bkk

Junge Menschen wünschen sich Gesundheit als eigenes Schulfach

In der Schule lernen junge Menschen nach eigener Einschätzung zu wenig über Gesundheit: Knapp 80 Pro-
zent wünschen sich mehr Informationen über Gesundheit und Vorsorge in der Schule. Nur ein Drittel der Be-
fragten gibt an, durch den Schulunterricht konkret zu wissen, was sie für ihre Gesundheit tun können. Ein ei-
genständiges Schulfach Gesundheit könnte dem entgegenwirken. Dafür sprechen sich 80 Prozent der Be-
fragten aus.

„Gesundheit darf im Schulalltag kein Randthema sein“, fordert Knöpfle. „Die Vermittlung von Gesundheits-
kompetenz sollte sich wie ein roter Faden durch die gesamte Schulzeit ziehen. Einzelne Hinweise im Sport-
oder Biologieunterricht greifen zu kurz. Denn Gesundheitsbildung umfasst mehr als nur gesunde Ernährung
und ausreichend Bewegung. Mentale Gesundheit, Resilienz sowie Stress- und Konfliktvermeidung sind ge-
nauso wichtig zu vermitteln wie Erste-Hilfe-Maßnahmen u Unfallvermeidung. Über ein Schulfach käme die Gesundheitsbildung bei allen an – unabhängig von Alter, Herkunft und sozialem Hintergrund,“ so Knöpfle.

Quelle: Die vivida bkk und die Stiftung „Die Gesundarbeiter – Zukunftsverantwortung Gesundheit“
haben im September 2025 die Studie „Zukunft Gesundheit 2025“ in Auftrag gegeben. Befragt wurden 1.014 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger im Alter zwischen 14 und 34 Jahren. Die repräsentative Online-Erhebung beleuchtet die Einstellungen und das Verhalten junger Menschen in Bezug auf die Themen Glück, Gesundheit, Stress, Ernährung und Prävention.

>>> zur Pressemeldung: „Wie Social Media Gesundheitswissen junger Menschen prägt“ (externer Inhalt)
>>> zum Studienband/ Kapitel 2: „Ernährung und Bewegung / Social Media“ (extern)

Urheberrechtshinweis
Alle Rechte an der Pressemeldung liegen ausschließlich bei der Vivida BKK-Krankenkasse.

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