Illustration © Deutsches Jugendinstitut

Ungleiche Elternschaft – Warum die soziale Kluft zwischen Familien wächst.

Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Zuwendung: Die Anforderungen an Eltern steigen. Kinder
können von der besseren Förderung profitieren, doch der Trend verstärkt zugleich so-
ziale Ungleichheiten.

Auszug aus der Einleitung des Artikels:
Familien in Deutschland leben unter sehr unterschiedlichen Bedingungen, und sie sind vielfältig. Anhand
der Einkommenslagen, Familienstrukturen u. Zuwanderungsgeschichten zeigt dies der Neunte Familien-
bericht auf, der vor einem Jahr veröffentlicht wurde. Gleichzeitig unterliegen alle Familien gesellschaftli-
chen Rahmenbedingungen, die durch d Gesetzgebung, makroökonomische Verhältnisse und gesellschaft-
liche Trends wie steigende Bildungsanforderungen oder die fortschreitende Digitalisierung bestimmt wer-
den.

Wie gut Familien in der Lage sind, von den Chancen sozialer Trends zu profitieren, oder wie stark sie in der
Gefahr stehen, von deren Risiken betroffen zu werden, hängt meist von zahlreichen Faktoren ab – nicht zu-
letzt v den sozialen, kulturellen und finanziellen Ressourcen der Familien. Entsprechend wichtig ist es für
die Politik, abschätzen zu können, inwieweit soziale Trends auf unterschiedliche Ressourcenlagen treffen,
die ein Auseinanderdriften sozialer Gruppen wahrscheinlich machen und so den gesellschaftlichen Zusam-
menhalt gefährden.

>>> zum Artikel „Eltern im Wettbewerb“ (ab Seite 4) im Forschungsmagazin des DJI, Ausgabe 1/22

Urheberrechtshinweis: Alle Rechte des Artikels, als auch dessen Auszug (s.o), liegen ausschließlich
bei der Autorin Sabine Walper und dem Deutschen Jugendinstitut, München.

Ergänzende Links
>>> „Wünsche von Familien mit beeinträchtigten Kindern“ (inzt. Link
>>> „Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland“ (int. Link)
>>> „Potenziale interkultureller Familien“ (int. Link)
>>> „Großfamilien sind selten geworden“ (int. Link)


Diesen Beitrag teilen: