Einfluss der Digitalisierung auf Familien, Erziehung und Gesellschaft

Digitalisierung durchdringt alle gesellschaftlichen Bereiche grundlegend – so auch die erste und wichtigste Sozialisationsinstanz von Kindern: ihre Familie.

Auszug aus dem Artikel:
Prof. Dr. Katrin Schlör beleuchtet in ihrem Beitrag, was Digitalisierung insbesondere für Familien in belasteten Lebenslagen bedeutet und welche Potenziale für und durch ihre Teilhabe entstehen. Damit Kinder und Familien
diese nutzen können, braucht es lebenslagensensible Unterstützung, qualifizierte Fachkräfte und ein entschie-
denes Vorgehen gegen Bildungsbenachteiligung.

So zählt das Spannungsverhältnis aus Vernetzung, Gemeinschaft und Kollaboration sowie Individualisierung, Mobilität und Ablösung zu den großen Herausforderungen für Familien. Dies liegt unter anderem daran, dass bewährte, eventuell biografisch erlernte Erziehungspraktiken in einer Kultur der Digitalität nicht ohne Weiteres verfügbar sind. Die Folge ist, dass Familien neue Bewältigungsstrategien erproben und erlernen müssen, um handlungsfähig zu bleiben. In dem Konzept der Lebensbewältigung liegt folglich die Chance für Familien, das
eigene Bewältigungsspektrum zu erweitern, um den genannten Herausforderungen adäquat zu begegnen und
die Ressourcen der Digitalität für sich als Familie zu nutzen.

>>> zum Artikel „Von der Herausforderung zur Bewältigung – ein ressourcenorientierter Blick auf Familie in der Digitalität“ (ext. Link)

Urheberrechtshinweise:
Alle Rechte des Artikels, als auch dessen Auszug (s.o), liegen ausschließlich bei Prof. Dr. Katrin Schlör sowie
beim Deutschen Kinderhilfswerk, Berlin.


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