Problematisches Computerspielen und Computerspielstörung (Gaming Disorder)

Bestandsaufnahme und Positionierung in den Bereichen Prävention und Frühintervention, Beratung, Behandlung und Rehabilitation sowie Forschung.

Auszug aus der Präambel
Das vorliegende Papier ist Ergebnis einer intensiven Diskussion unterschiedlicher Fachdisziplinen und Institu-
tionen mit dem Auftrag das problematische Computerspielen und d. Computerspielstörung nach dem ICD 11 („Gaming Disorder“) aus dem jeweiligen Kenntnisstand zu erfassen und damit Interessierten einen Überblick
zu erleichtern.

Die fortschreitende Digitalisierung hat unverkennbar Einfluss auf unsere Lebensstile, unsere sozialen Bezie-
hungen, die Arbeitswelt sowie unseren Gesundheitszustand. Mehrere Generationen verbringen inzwischen
die Hälfte ihrer wachen Lebenszeit online, der digitale Raum gilt bereits als neue „Lebenswelt“. In den vieler-
orts geführten Diskussionen bestehen in der Fachwelt bislang unterschiedliche Auffassungen darüber, wo
eine normale und unproblematische Nutzung digitaler Medien sich abgrenzt von problematischen Formen
und in welchen Bereichen der Nutzung bereits Kriterien einer Abhängigkeitserkrankung vorliegen.

Mit der ständigen technologischen Weiterentwicklung ist heute auch das Computerspielen unabhängig von
einem bestimmten Ort, Zeit oder Endgerät möglich. Die Abgrenzung zwischen digitaler u. physischer Lebens-
welt weicht auf und beide Aktionsräume verschmelzen im Alltag.

>>> zum Ergebnispapier der AG „Problematisches Computerspielen und Computerspielstörung (Gaming Disorder)“ (ext. Link)

Urheberrechtshinweis: Alle Rechte des Ergebnispapiers, als auch dessen Auszug (s.o), liegen ausschließlich
bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Hamm.


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