Immer mehr Kinder und Jugendliche von Cybermobbing betroffen

Dritte empirische Bestandsaufnahme bei Eltern, Lehrkräften und Schülern in Deutschland: Opfer werden immer jünger.

Auszug aus dem einleitenden Text der Studie:
Mobbing an Schulen, also systematisches Ausgrenzen einer Schülerin oder eines Schülers über einen län-
geren Zeitraum, hat durch Internet und Smartphones in den letzten Jahren eine neue Dimension erreicht.
Früher hörte das aktive Ausgrenzen nach Schulschluss auf. Durch Whats-App-Gruppen und Social Media
ist Mobbing jetzt immer möglich, 7 Tage die Woche – 24 Stunden am Tag. Unabhängig von Zeit und Ort.

Das kann z. B. sein, unerlaubt und ungefragt Bilder des „Opfers“ ins Netz zu stellen. Das gezielte „Nichtein-
laden“ zu einer Party, bei der sonst alle dabei sind. Oder aber das öffentliche Runtermachen im Klassenchat.
Durch Cybermobbing haben betroffene Kinder noch nicht einmal d. Möglichkeit, wenigstens in der Freizeit
dieser Belastung, dieser Angst zu entkommen. Und das kann weitreichende körperliche und vor allem psy-
chische Folgen haben.

>>> zur Studie „Cyberlife III – Cybermobbing bei Schülerinnen und Schülern“ (ext. Link)

Urheberrechtshinweis: Alle Rechte der Studie, als auch deren Auszüge (s.o), liegen ausschließlich bei den Autoren Uwe Leest, Christoph Schneider u. Dr. Franz Beitzinger sowie beim Bündnis gegen Cybermobbing.

Ergänzender Link: „Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen“, November 2021 (ext. Link)


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