Wie frei ist die Kinderliteratur?

Was ist erlaubt, was zumutbar, was gesellschaftlich akzeptiert?

JuLit – Heft 1 / 2022
Der Kinder- und Jugendliteratur ist die Debatte um die Grenzen des Darstellbaren seit jeher eingeschrieben:
Was ist erlaubt, was zumutbar, was gesellschaftlich akzeptiert? – Nikola Roßbach bringt zunächst Ordnung
in die Begrifflichkeiten u grenzt Zensur und informelle Diskursnormierungen voneinander ab. In diesem Heft
werden außerdem konkrete Streitfälle aufgegriffen und die Hintergründe beleuchtet. Denn letztlich kann das
Thema „Cancel Literature“ auch Zukunftsperspektiven eröffnen und Weichen stellen für eine zeitgemäße di-
verse Kinder- und Jugendliteratur.

Inhalt (Auszug)
Ralf Schweikart: Verbieten, verbitten, verändern. Das Sagbare wird stets neu definiert
Nikola Roßbach: Wie frei ist die Kinderliteratur? Formelle und informelle Diskursnormierungen
Michael Schmitt: Lummerland im Zwielicht. Kinderbücher als Dokument eines veralteten Zeitgeistes
Joseph Kebe-Nguema: Falsche Debatte? Rassistische Wörter in Kinderbuchklassikern
Chantal-Fleur Sandjon: Einhörner statt Vielfalt? Diversitätsgerechte Kinder- und Jugendliteratur
Ilona Einwohlt: Kein Sex ist auch keine Lösung. Es braucht einen zeitgemäßen Umgang mit Sexualität
Beate Laudenberg: Noch mehr Tabus. Was und wie dürfen literarische Figuren schreiben?
Leila (Roya) Maktabi Fard: Wir und unsere Adressaten. Erfolgt eine Zensur durch Multiplikatoren?

>>> JuLit – Heft 1 / 2022 „Cancel Literature – Alte und neue Grenzen des Darstellbaren“ (ext. Link)

Urheberrechtshinweis: Alle Rechte der ZEitschrift JuLit – Heft 1 / 202, als auch deren Auszug (s.o),
liegen ausschließlich beim Arbeitskreis für Jugendliteratur, München.

Ergänzender Link
>>> „Arabische Kinder- und Jugendliteratur – eine Terra incognita“ (int. Link)


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