Das Engagement von Müttern in der Schule ihrer Kinder unterscheidet sich nach Bildungsabschluss

Wie sich schulisches Engagement der Eltern auf Leistungen ihrer Kinder auswirkt,
ist bisher kaum erforscht – einiges spricht aber dafür, dass Bildungsungleichheiten
verstärkt werden.

Auszug aus dem einleitenden Text der Publikation:
Im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 hat das Thema Bildungsgerechtigkeit immer wieder eine Rolle
gespielt. Nahezu alle Parteien waren und sind sich einig, dass die Bildungsgerechtigkeit in Deutsch-
land verbessert werden muss. Häufig ist damit gemeint, dass der Bildungserfolg von Kindern nicht
mehr so stark vom elterlichen Bildungshintergrund abhängen sollte, wie es zahllosen empirischen
Studien zufolge der Fall ist. In dieser Diskussion um Bildungsgerechtigkeit wird immer wieder auch
das elterliche Engagement adressiert.

Beispiele für ein solches Engagement sind die direkte Unterstützung der Eltern etwa bei den Hausauf-
gaben ihrer Kinder oder auch die Bereitstellung lernunterstützender Materialien („häusliches Engage-
ment“). Sehr viel weniger diskutiert wird das Engagement der Eltern innerhalb der Schule ihrer Kinder,
beispielsweise der Besuch von Elternabenden und Schulfesten, die Mitarbeit in Gremien und die Kom-
munikation mit den Lehrerinnen und Lehrern („schulisches Engagement“).

>>> zur Zusammenfassung der Publikation „Akademikerinnen engagieren sich häufiger als andere
Mütter in der Schule ihrer Kinder“ (ext. Link)
>>> zur vollständigen Publikation (dem DIW Wochenbericht 45/2921) als PDF (ext. Link)

Urheberrechtshinweis: Alle Rechte der Publikation, als auch deren Auszug (s.o), liegen ausschließlich
bei dem Autorenteam Jan Marcus, C. Katharina Spieß, Sevrin Waights und Andrew Judy sowie dem
Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin.


Diesen Beitrag teilen: