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Kinder in Not (Symbolbild) © smarterpix.com  / CebotariN

Kinder in Not: Die (verborgene) Krise unserer Gesellschaft

Kinderheilkunde, Jugendhilfe, Schulen, Kitas – überall offenbart sich ein grundsätzlicher Systemfehler, der behoben werden muss. Kinder in Not können nicht für ihre Rechte streiken, sie können nicht für bessere Bedingungen demonstrieren. Doch wir, wir kön-
nen es!

Auszug aus dem Artikel:

Mangelnde Unterstützung: Verlust des Glaubens an die Demokratie zur Folge

In unserer Gesellschaft gelten Kinder als d Verletzlichsten und Schutzbedürftigsten. Trotz dieser Wahrneh-
mung fehlt es jedoch oft an angemessener Unterstützung und Fürsorge für sie. Stattdessen landen immer
mehr von ihnen im sozialen Abseits, bereits in jungen Jahren. Sie finden sich überfordert in der Kinderpsy-
chiatrie wieder oder müssen traumatische Erfahrungen i einer Therapie verarbeiten – und doch fehlen auch
dort die nötigen Ressourcen. Die Vernachlässigung des Kinderschutzes und die mangelnde Unterstützung
von Familien können langfristig schwerwiegende Auswirkungen auf das Vertrauen in demokratische Institu-
tionen haben. Kinder, die in unsicheren und instabilen Umgebungen aufwachsen, neigen dazu, das Vertrau-
en in die demokratischen Werte und Institutionen zu verlieren. Hier sind einige Aspekte, die diesen Zusam-
menhang verdeutlichen: >>> weiterlesen: „Kinder in Not: Die (verborgene) Krise unserer Gesellschaft“
(externer Inhalt)

»Es ist daher von großer gesamtgesellschaftlicher
Bedeutung, dass Kinderschutz als zentrale Aufgabe
aller anerkannt und entsprechende Maßnahmen er-
griffen werden, um die Rechte und das Wohl der Kin-
der zu schützen. Auch für andere existentielle Bedar-
fe wird – gerade zurzeit – viel Geld vom Staat in die
Hand genommen. An dieser Stelle zahlt sich jeder
Euro hundertfach aus. Nur mit einer immensen Kraft-
anstrengung können wir sicherstellen, dass Kinder in einer sicheren und unterstützenden Umgebung auf-
wachsen, die es ihnen ermöglicht, Vertrauen in demo-kratische Werte und Institutionen zu entwickeln und konstruktiv an der Gestaltung der Gesellschaft teil-zunehmen.«

Institut für Psychotraumatologie des Kindes- und Jugendalters (IPKJ) in Hamburg

Kinder, die traumatische Erfahrungen gemacht haben, benötigen spezialisierte Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Traumata. Die Integration traumatherapeutischer Ansätze in die Arbeit von Jugendämtern und anderer Kindeswohlrelevanter Einrichtungen ist daher v entscheidender Bedeutung, um den Kindern eine adäquate, traumasensible Versorgung anzubieten u niederschwellig heilsame Prozesse zu unterstützen. Trau-
matherapeutische Angebote sind rar. Mitarbeiterinnen sozialer und pädagogischer Berufsgruppen können viel zur Linderung des Leides traumatisierter Kinder und Jugendlicher beitragen.

>>> weiterlesen: „Kinder in Not: Die (verborgene) Krise unserer Gesellschaft“ (externer Inhalt)

Urheberrechtshinweis
Alle Rechte des Artikels als auch dessen Auszug (s.o) liegen ausschließlich beim Institut für Psychotraumatologie des Kindes- und Jugendalters (IPKJ) in Hamburg.

Ergänzende Artikel und Informationen (alle Inhalte extern)
>>> Überlastung von Jugendämtern gefährdet offenbar zunehmend die Sicherheit von Kindern in Deutschland
>>> Jugendamt kapituliert
>>> Inobhutnahme
>>> Video: Kleines Trauma-Alphabet
>>> Was ist ein Trauma und was können Auslöser hierfür sein?

Ergänzende Artikel und Informationen (alle Inhalte intern auf kindheit-heute.info)
>>> Jugendamt und Kindeswohlgefährdungen
>>> Trauma
>>> Missbrauch
>>> psychisch belasteter Eltern
>>> Sucht und Familie

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