Eine Generation von Nichtschwimmern

Im Jahr 2020 wurden nur 14.566 Seepferdchen-Schwimmabzeichen an Kinder verliehen.
Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es noch 48.243. Der Rückgang beträgt über 70 Prozent.

Auszug aus dem Artikel:
„Der Zusammenhang mit der Pandemie liegt hier auf der Hand. Dieser dramatische Rückgang nahezu aller Zahlen bereitet uns große Sorgen,“ bilanziert DLRG – Präsident Achim Haag. Denn dies lege nahe, dass die Schwimmfertigkeit in Deutschland, und damit die Fähigkeit sicher schwimmen zu können, abnehme. „Hier sprechen wir mittlerweile von mindestens einem, wenn nicht sogar schon 2 verlorenen Jahrgängen in der Schwimmausbildung.“

Dafür macht der DLRG-Präsident auch die sich weiter verschlechternden Rahmenbedingungen für die Ausbil-
dung verantwortlich, die durch die Corona-Pandemie stark verschärft wurden. Bereits vor der Pandemie konn-
ten annähernd 25 Prozent aller Grundschulen keinen Schwimmunterricht mehr anbieten, weil ihnen kein Bad
zur Verfügung steht. „Die Schließung der Bäder erschwert den Kampf gegen das Ertrinken deutlich. Durch Co-
rona und die Folgen haben wir signifikant mehr Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer in Deutschland, was nicht zuletzt ein dauerhaft erhöhtes Ertrinkungsrisiko innerhalb d Bevölkerung zur Folge hat,“ so Haag.

>>> zum Artikel „Unsere Zahl des Monats im Mai: 14.566“ (ext. Link)

Urheberrechtshinweis: Alle Rechte des Artikels, als auch dessen Auszug (s.o), liegen ausschließlich bei der Initiative „Kinder Stark machen“ ein Projekt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln.

Ergänzende Links
>>> Schwimmfähigkeit – Jeder Zweite nicht sicher im Wasser (int. Link)
>>> Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) (ext. Link)
>>> Über dich hinauswachsen – sicher Schwimmen lernen! (ext. Link)


Diesen Beitrag teilen: